Coimbra: Sehenswürdigkeiten & Roadtrip-Guide

Coimbra erhebt sich terrassenförmig über dem Mondego-Fluss, und seine Skyline wird von einer der ältesten Universitäten Europas beherrscht, die 1290 gegründet wurde. Als ehemalige Hauptstadt Portugals und langjähriges Bildungszentrum vereint die Stadt römische Ruinen, romanische Kathedralen und eine lebendige Studentenkultur, die ihre steilen Gassen auch nachts noch füllt.
Etwa auf halbem Weg zwischen Lissabon und Porto, rund zwei Autostunden nördlich, ist die Stadt ein natürlicher Halt auf einer Nord-Süd-Route. Die Altstadt ist hügelig und teils Fußgängerzone, weshalb man das Auto meist außerhalb abstellt und zu Fuß oder mit dem örtlichen Minibus zur Universität auf dem Hügel hinaufgeht.
Top-Sehenswürdigkeiten
Universität Coimbra

Eine der ältesten Universitäten Europas, deren historischer Kern UNESCO-Weltkulturerbe ist und von einem Glockenturm mit weitem Blick über Stadt und Fluss gekrönt wird.
Biblioteca Joanina

Eine barocke Bibliothek aus dem 18. Jahrhundert innerhalb der Universität, deren vergoldete, handgeschnitzte Regale vom Boden bis zur Decke reichen und rund 300.000 Bände beherbergen.
Alte Kathedrale von Coimbra

Eine festungsartige romanische Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, eines der am besten erhaltenen Beispiele dieses Stils in Portugal, mit einem zwei Jahrhunderte später hinzugefügten Kreuzgang.
Kloster Santa Clara-a-Nova

Ein Kloster aus dem 17. Jahrhundert auf der anderen Flussseite der Altstadt, Heimat des silbernen Grabmals der Königin Isabel von Portugal, die später heiliggesprochen wurde.
Sé Nova de Coimbra

Eine von Jesuiten erbaute manieristische Kirche nahe der Universität, deren üppig vergoldetes Inneres im Kontrast zur schlichten Granitfassade steht, die für die Architektur des Ordens typisch ist.
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