Dublin: Sehenswürdigkeiten & Roadtrip-Guide

Dublin ist die Hauptstadt und größte Stadt Irlands, gelegen am Fluss Liffey, wo dieser an der Ostküste in die Dublin Bay mündet. Im 9. Jahrhundert von Wikingern gegründet und später über Jahrhunderte durch georgianische Bauweise geprägt, ist die Stadt bekannt für das Trinity College, die Guinness-Brauerei am St James's Gate und eine literarische Tradition, zu der James Joyce, Oscar Wilde und Jonathan Swift zählen.
Als Ausgangspunkt für eine Rundreise eignet sich Dublin eher als Startpunkt denn als Durchgangsstation, da die Innenstadt kompakt, größtenteils Einbahnstraßen und am besten zu Fuß oder mit der Straßenbahn zu erkunden ist. Die meisten Besucher holen ihren Mietwagen in der Nähe des Flughafens oder am Stadtrand ab, bevor sie südwärts in die Wicklow Mountains oder westwärts durch die Midlands fahren – dabei gilt in Irland Linksverkehr.
Top-Sehenswürdigkeiten
Trinity College und das Book of Kells

Irlands älteste Universität, 1592 gegründet, deren Old Library das Book of Kells beherbergt, eine um 800 n. Chr. entstandene illuminierte Handschrift der vier Evangelien.
Guinness Storehouse

Eine siebenstöckige Besucherattraktion in der Brauerei am St James's Gate, die die Geschichte des Guinness Stout nachzeichnet, seit Gründer Arthur Guinness 1759 einen 9.000 Jahre laufenden Pachtvertrag für das Gelände unterzeichnete.
Dublin Castle

Ehemaliger Sitz der britischen Herrschaft in Irland, im 13. Jahrhundert auf dem Gelände einer Wikingersiedlung erbaut und heute für Staatszeremonien und offizielle Anlässe genutzt.
St Patrick's Cathedral

Irlands größte Kathedrale, 1191 neben einem Brunnen gegründet, der der Überlieferung nach von St Patrick genutzt wurde, und eng verbunden mit dem Satiriker Jonathan Swift, der hier als Dekan wirkte.
Temple Bar

Ein Kulturviertel am Fluss mit Kopfsteinpflasterstraßen, Pubs und Galerien, das sich aus Dublins altem mittelalterlichem Kern zum bekanntesten Nachtlebenviertel der Stadt entwickelt hat.
Kilmainham Gaol

Ein ehemaliges Gefängnis aus dem Jahr 1796, in dem die Anführer des Osteraufstands von 1916 hingerichtet wurden, heute ein Museum zur irischen Nationalbewegung und Strafvollzugsgeschichte.
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