Mérida: Sehenswürdigkeiten & Roadtrip-Guide

Mérida ist die Hauptstadt der Extremadura und eine der bedeutendsten römischen Ausgrabungsstätten Spaniens, gegründet im Jahr 25 v. Chr. als Emerita Augusta, Hauptstadt der Provinz Lusitania. Das Ensemble aus römischem Theater, Amphitheater, Brücke und Aquädukt ist UNESCO-Weltkulturerbe, und die Stadt ist zudem eine Station auf der Vía de la Plata, dem Jakobsweg, der von Sevilla aus nach Norden führt.
Als Zwischenstopp auf einem Roadtrip liegt Mérida an einer natürlichen Kreuzung zwischen Madrid, Sevilla und der portugiesischen Grenze, wobei die flachen, offenen Ebenen der Extremadura eine leichte Anfahrt ermöglichen. Die kompakte Altstadt bringt die wichtigsten Ruinen in Gehdistanz zueinander, sodass ein halber Tag ausreicht, um die Höhepunkte zu sehen, bevor es weitergeht.
Top-Sehenswürdigkeiten
Römisches Theater von Mérida

Ein gut erhaltenes Theater aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. mit einer zweistöckigen Säulenkulisse, das jeden Sommer für ein Festival klassischen Theaters genutzt wird.
Römisches Amphitheater

Eine elliptische Arena für Gladiatorenkämpfe und inszenierte Jagden mit Platz für etwa 15.000 Zuschauer, direkt neben dem römischen Theater.
Römische Brücke

Eine der längsten erhaltenen römischen Brücken, die den Fluss Guadiana auf Dutzenden von Granitbögen überspannt und noch heute für Fußgänger geöffnet ist.
Dianatempel

Ein römischer Tempel mit hohen Granitsäulen, der später in einen Renaissancepalast integriert wurde, dessen Mauern ihn noch heute umschließen.
Nationalmuseum für römische Kunst

Ein vom Architekten Rafael Moneo entworfenes Museum mit gestaffelten Backsteinbögen, die an römische Bauweise erinnern, mit Mosaiken, Skulpturen und Alltagsgegenständen aus Emerita Augusta.
Aquädukt de los Milagros

Hohe Bogen aus Backstein und Granit, die einst Wasser in die Stadt brachten und sich eindrucksvoll über offenen Feldern in der Nähe des Bahnhofs erheben.
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