Naples: Sehenswürdigkeiten & Roadtrip-Guide

Neapel ist die größte Stadt Süditaliens, eine dicht bebaute Hafenmetropole, die vor fast 2.800 Jahren von griechischen Siedlern gegründet wurde und später ein römischer Erholungsort, Hauptstadt des spanischen Vizekönigreichs und Sitz des Königreichs beider Sizilien war. Die historische Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe und geprägt von barocken Kirchen, engen Gassen und pulsierendem Straßenleben. Die Stadt gilt als Geburtsort der Pizza und ist ein Zentrum der italienischen Kaffeekultur.
Auf einer Rundreise liegt Neapel am nördlichen Rand des Golfs von Neapel, nahe Pompeji, der Amalfiküste und den Fähren nach Capri und Ischia. Die Innenstadt erkundet man am besten zu Fuß oder mit der Metro, da der Verkehr dicht und Parkraum knapp ist; die meisten Reisenden parken am Stadtrand oder in einer Hotelgarage und erkunden die Altstadt zu Fuß, bevor sie die Küste weiter südlich befahren.
Top-Sehenswürdigkeiten
Historisches Zentrum von Neapel

Eines der größten und ältesten historischen Zentren Europas, UNESCO-Weltkulturerbe mit griechischen, römischen, mittelalterlichen und barocken Bauschichten entlang enger, stimmungsvoller Straßen.
Kathedrale von Neapel (Dom San Gennaro)

Die Hauptkathedrale der Stadt, dem Schutzpatron Januarius geweiht, berühmt für die zweimal jährlich stattfindende Zeremonie, bei der sich seine Reliquie aus getrocknetem Blut verflüssigen soll.
Archäologisches Nationalmuseum Neapel

Eines der weltweit bedeutendsten archäologischen Museen mit den schönsten Mosaiken, Fresken und Skulpturen, die in Pompeji und Herculaneum ausgegraben wurden.
Spaccanapoli

Die schnurgerade Straße, die die Altstadt optisch in zwei Hälften teilt, folgt dem Verlauf des ursprünglichen griechisch-römischen Straßenrasters und ist gesäumt von Geschäften, Kirchen und Straßenständen.
Castel dell'Ovo

Neapels älteste erhaltene Festung, erbaut auf einer kleinen Insel in der Bucht und über einen Damm mit dem Festland verbunden, mit weitem Blick über das Wasser bis zum Vesuv.
Quartieri Spagnoli

Ein dichtes Straßengitter aus dem 16. Jahrhundert, einst für spanische Garnisonstruppen errichtet, heute bekannt für wäschebehangene Balkone, Straßenkunst und einige der urigsten Trattorien der Stadt.
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