Zamora: Sehenswürdigkeiten & Roadtrip-Guide

Zamora liegt an der Via de la Plata, der Nord-Süd-Pilgerroute, die einer alten Römerstraße durch Westspanien folgt. Die Stadt gilt als Hauptstadt der Romanik: In der Altstadt drängen sich mehr als zwanzig Kirchen aus dem 12. und 13. Jahrhundert, dazu eine gut erhaltene Kathedrale mit einer markanten schuppenartigen Kuppel.
Auf einem Felsvorsprung über dem Duero in Kastilien-León gelegen, ist Zamora ein natürlicher Zwischenstopp auf einem Roadtrip zwischen Salamanca und Galicien. Die umliegende Hochebene ist ruhig und weitläufig, und die Anfahrt führt durch Flusstäler und das sanft gewellte Ackerland, das für das spanische Landesinnere typisch ist.
Top-Sehenswürdigkeiten
Kathedrale von Zamora

Eine romanische Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, bekannt für ihre von byzantinischen Vorbildern beeinflusste, mit Steinschuppen bedeckte Kuppel, ein seltenes Merkmal in der spanischen Kirchenarchitektur.
Puente de Piedra

Eine mittelalterliche Steinbrücke mit sechzehn Bögen über den Duero, die noch heute Fußgänger und Verkehr in die Altstadt führt.
Burg von Zamora

Eine Festung aus dem 11. Jahrhundert mit trockenem Graben und Zugbrücke, errichtet auf dem höchsten Punkt der Altstadt zur Sicherung des Flussübergangs.
Iglesia de la Magdalena

Eine romanische Kirche, bekannt für ihr reich verziertes Südportal und einen gotischen Grabbaldachin im Inneren, gilt als eine der schönsten unter Zamoras zahlreichen Pfarrkirchen.
Museo de Semana Santa

Ein Museum, das den Karwochenprozessionen Zamoras gewidmet ist und kunstvoll geschnitzte Skulpturen sowie die reich verzierten Prozessionswagen zeigt, die jedes Jahr durch die Straßen getragen werden.
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