Banská Štiavnica: Sehenswürdigkeiten & Roadtrip-Guide

Banská Štiavnica ist eine ehemalige Silber- und Goldbergbaustadt in den vulkanischen Hügeln der zentralen Slowakei, deren steile, verwinkelte Gassen von Renaissance- und Barockbürgerhäusern gesäumt sind, die Jahrhunderte mineralischen Reichtums widerspiegeln. Einst eine der größten Städte des Königreichs Ungarn, war sie Vorreiterin der Bergbauausbildung und -technik, was ihr den UNESCO-Welterbestatus für das historische Stadtzentrum und die umliegende Bergbaulandschaft einbrachte.
Der Weg nach Banská Štiavnica führt abseits der Hauptstraßen durch bewaldete Hügel mit künstlichen Seen, die ursprünglich zur Kraftversorgung der Minen angelegt wurden. Die Stadt liegt abseits der ausgetretenen Pfade Zentralslowakiens und belohnt umwegbereite Reisende mit einer Burg auf einem Hügel, einer verfallenen oberen Festung und stillen Gassen fernab der großen Touristenrouten des Landes.
Top-Sehenswürdigkeiten
Alte Burg (Starý zámok)

Eine mittelalterliche Kirche, die im 16. Jahrhundert gegen osmanische Überfälle befestigt und später in eine Verteidigungszitadelle umgewandelt wurde; heute beherbergt sie ein Bergbau- und Militärhistorisches Museum.
Neue Burg (Nový zámok)

Ein vierstöckiger weißer Wachturm, der Ende des 16. Jahrhunderts auf einem Hügel über der Stadt errichtet wurde, um vor osmanischen Vorstößen zu warnen; heute mit einer Ausstellung über die Osmanenkriege in der Slowakei.
Kalvarienberg Banská Štiavnica

Ein barocker Wallfahrtskomplex aus dem 18. Jahrhundert mit Kapellen, die einen Hang außerhalb der Stadt hinaufführen; gilt als eines der schönsten Kalvarienensembles Europas und wurde nach jahrzehntelangem Verfall restauriert.
Klopačka
Ein hölzerner Turm aus dem 18. Jahrhundert, der einst mit einem mechanischen Klopfer die Bergleute zu Schichtbeginn weckte; eines der wenigen erhaltenen Bauwerke dieser Art in Europa und heute ein kleines Museum.
Freilichtmuseum Bergbau (Skanzen)
Ein Bereich des Slowakischen Bergbaumuseums, in dem Besucher in originale Stollen aus dem 17. bis 20. Jahrhundert hinabsteigen, um historische Bergbaugeräte und -techniken hautnah zu erleben.
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